Ibrahim Rugova – Leben, Werke, Politik und Philosophie.

Ibrahim Rugova. Eine Legende, deren Wirkungsmächtigkeit immer stärker auf die realpolitische Funktionsweise vieler Kosovaren greift. Besonders nach seinem Ableben ist Rugova  zum  unbestreitbaren Gründungsmythos des «kosovarischen Nation» erhoben worden. Bis jetzt sind diverse Bücher über diese höchst komplexe Persönlichkeit Südosteuropas erschienen. Die einen versuchen ihn mit Gandhi, Mandela oder Luther King zu vergleichen, die anderen entnehmen Modelle aus der Religionsgeschichte um ihm so weit wie möglich prophetisch (gottähnlich) darzustellen.
Der in schweizerischen St. Gallen lebende Politikwissenschaftler und Experte der Demokratiebewegungen Südosteuropas Zef Ahmeti, wagt eine nüchterne, kritisch-objektive und quellenmässig bemerkenswerte Studie über den namhaften Literaturkritiker und Politphilosophen Ibrahim Rugova. Dabei wird unter anderem eines kristallklar: kaum einer der Autoren – die bis jetzt über  seine politische Philosophie «Studien» und Bücher geschrieben haben – hat es verstanden  wie Zef Ahmeti, Rugovas Leben, Werk, Politik und Philosophie darzustellen.  

 

Voraussichtliche Projektende: 2013

 

Albaner in Hitlers SS-Divisionen

Albert Ramaj untersucht ein heikles Thema. Die 21. Gebirgs-Division der Waffen-SS «Skanderbeg» war im März 1944 aufgestellt worden, als nach der italienischen Kapitulation ganz Albanien von den Deutschen besetzt war. Unter Führung des Kosovo-Albaners Bedri Peja(ni), eines bekannten Antisemiten, haben sich die Aktivitäten der Division «Skanderbeg» (die in ihrer Bestzeit 9000 Mann zählte) besonders gegen Juden,  Serben und Zigeuner gerichtet: Pejani und seine Division «Skanderbeg» waren für die Deportation der Juden aus dem Kosovo in die Konzentrationslager verantwortlich. Ramaj belegt diese Geschichte mit hunderte von Dokumenten aus Archiven.Wer waren diese Männer und warum die Sympathie mit einem der schlimmsten Tyranen der Geschichte.

 

Voraussichtliche Projektende: Ende 2012

Albaner in der Schweiz

(1431 bis heute)

Albert Ramaj und Zef Ahmeti forschen durch die Jahrhunderte und entdecken interessantes: Die ersten Kontakte, die die zwei Forscher durch Dokumenten argumentieren können sind die des Jahres 1431 – während des Basler Konzils. Nach Basel wurden offiziell (unter anderen) auch die Albanische Bischöfe eingeladen.

Aus dem Inhalt:

Elena Gjika (alias Dora d`Istria- Albanerin) ist die erste Frau, die das Jungfraujoch – den Mönch im Jahre 1857 – erreichte.

Dora d’Istria wurde nicht nur durch ihre in verschiedenen Sprachen erschienen Publikationen über das infolge des aufgekommenen Alpinismus immer beliebter werdende Reiseland Schweiz bekannt; sie genoss den Ruf, die erste Frau gewesen zu sein, die den Gipfel des Mönch beim Jungfraujoch im Berneroberland aus eigener Kraft erreicht zu haben. Dieser Mut und ihre Begeisterung für die Alpen machte sie für die Schweizer Geschichte sehr bekannt und heute bietet sie einen geistigen Fundus für die ‚Gender‘-Forschung der Frauen aus dem 19. Jahrhundert..

Voraussichltiche Projektende 2014

Albert Ramaj (Hg.) Geschichte der Albaner – von der Antike zur Gegenwart.

Albert Ramaj vereint in dieser Ausgabe viele  (international) Forscher, die sich bemühen  eine vollständigere und objektivere Geschichte und Historiographie der Albaner zu schreiben.

Voraussichtliche Projektende: Ende 2013.

 


Albert Ramaj (Hg.) Jesuiten bei den Albanern.

Die Anwesenheit der Jesuiten in Albanien datiert im Jahre 1841. 1854 wurde auf Beschluss des Vatikanischen Missionsbüros und der albanischen Bischöfe in Scutari das Priesterseminar für die gesamte Region der südlichen Balkanländer eröffnet.
Ab 1927 begannen die Jesuiten von der «Mission von Haus zu Haus» auch in Tirana zu arbeiten, wo sie die wenigen dort lebenden Katholiken seelsorglich betreuten. 1944 als die Kommunisten die Macht ergriffen versuchten die Institutionen der Jesuiten zu zerstören. Viele von denen wurden exekutiert oder in Verbannung geschickt. Es begann eine grausame Unterdrückung mit dem Ziel, den katholischen Klerus zu vernichten. Albert Ramaj und viele andere kroatische, albanische, deutsche, italienische (usw.) Forscher schreiben die Geschichte dieser Mission unter den Albanern.

Die vollständige Liste der laufenden Projekte folgt

 

DER LANGE WEG ZUR ERRICHTUNG DIPLOMATISCHER BEZIEHUNGEN SCHWEIZ – ALBANIEN

Es ist das Jahr 1912. Im Südosten Europas erreichte der schleichende Zerfall des Osmanischen Reiches seinen Höhepunkt. Nationale Staaten wurden errichtet.

Von Zef AHMETI

Es herrschte ein chaotischer und kriegerischer Zustand. Für die von Albanern bewohnten Gebiete bestand die Gefahr

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National Identity and Religions

My paper intend to give a historical panorama of religiuos pluralism in Albania and the scale of its influence in the formation of the National identity. At the same time, I would like to be focused on the contribute of the Catholic Community in the formation of Albanianism.

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